Jan-Stender-Preis

SiM vergibt heuer erstmalig den mit 500 EURO dotierten Jan-Stender-Preis

Durch die Verleihung des Jan-Stender-Preises sollen Personen ausgezeichnet werden, die sich mit dem gesellschaftlichen Randthema des Maßnahmenvollzug in kompetenter Weise auseinandersetzen und durch ihr Tun innerhalb dieses Kontextes Positives bewirkten.

Die Statue des Jan-Stender-Preis 2020

Gemeint sind etwa konkrete Verbesserungen für Untergebrachte oder deren Angehörige, der engagierte Einsatz für Untergebrachte, deren Rechte und deren Würde, das Setzen positiver Impulse innerhalb des öffentlichen Diskurses, Bewusstseinsbildung, das Auftreten gegen Vorurteile gegenüber der Randgruppe der Maßnahmenuntergebrachten uvm.
Angesprochen sind Personen, die ehrenamtlich oder hauptberuflich im Bereich des Maßnahmenvollzuges tätig sind: Privatpersonen, Justizbeamtinnen und -beamte, Seelsorgerinnen und Seelsorger, Juristinnen und Juristen, Journalistinnen und Journalisten etc. (ausgenommen sind Personen, die für SiM oder Blickpunkte tätig sind). Die Auszeichnung geht an eine natürliche Person, nicht an Gruppen oder Organisationen.

Nominiert wurden:
Elisabeth Wintersberger (VertretungsNetz)
Martin Ladstätter (BIZEPS)
Robert Mittermair (LOK)

Die Preisverleihung wird im März 2021 in Wien stattfinden.
Der Preis ist mit 500 Euro dotiert, die Übergabe des Preises und des Preisgelds erfolgt durch die Mutter von Jan Stender.

Die Preisstatue wurde von einem Maßnahmenvollzug-Untergebrachten der Justizanstalt Stein geschaffen.

Die Auszeichnung trägt den Namen eines 2018 im Maßnahmenvollzug in einer Isolationszelle der Sigmund-Freud-Klinik in Graz verstorbenen Untergebrachten.

Jan Malte Stender (1979-2018)